Cluburlaub im Irish Pub

Ich bin ja meist nur konsequent, wenn es darum geht, inkonsequent zu sein. Dennoch ist gerade das ja auch wieder konsequent. Aus diesem Grund kommt pünktlich zum Beginn des zweiten Quartals (=1 Tag nach Beginn des selbigen) der erste Beitrag des Jahres. Be warned, there are things to be told…!

Aus diesem Grund erstmal ein paar Updates aus meiner Welt:

Errungenschaft des Jahres:

Ich habe es an Sylvester endlich mal nach Hamburg geschafft und es war toll. Ich habe König der Löwen gesehen (das Gebäude, von außen, über den Fluss), einen echten App-Entwickler getroffen, die WG von Hendrix, Cobain und Presley gefunden und viel und lecker gegessen. Nach Hamburg wollte ich wirklich schon immer mal und es freut mich total, dass ich es endlich geschafft habe. Hamburg, ich komme wieder!

Song der Woche:

Seit ich unterwegs bin, spukt er in einer Playlist herum und meiner anfänglichen Abneigung zum Trotz ertappe ich mich immer öfters beim Summen von Cluburlaub von Schnipo Schranke.

Textlich super, musikalisch bin ich noch nicht so hingerissen.

Fail der Stunde

Habe mich gerade geärgert, dass ich wohl total Schuppen bekommen habe und dann gemerkt, dass meine uralten On-Hear-Kopfhörer langsam ihren Lack verlieren.

Aber was soll’s, trotz meiner Unzulänglichkeiten, die sich bisweilen auch auf organisatorische Aufgaben (Reisen, Uni, Leben) negativ auswirken, habe ich es diese Woche geschafft, per Bahn einen Trip durch Süddeutschland zu organisieren, dabei verschiedene Interessensgruppen, Termine und infrastrukturelle Schwierigkeiten zu berücksichtigen (dieser dämliche Schwarzwald ist dem Hochgeschwindigkeits-Fernverkehr-Reisenden doch eher ein Dorn im Auge). Und das Wichtigste: Ich habe jede Bahn bezahlt, in der ich saß und saß in jeder Bahn, für die ich gezahlt habe. Abartig!

Nun war ich also in Tübingen und habe dort mit Karl eine WG besichtigt, um ihm bei seiner Suche nach einer Bleibe für sein Masterstudium beizustehen. Hat dann auch geklappt, die neuen Mitbewohner waren betrunken und die Zusage gab es am selben Abend. Ich sollte WG-Vermittler werden. Das Problem dabei ist wohl nur, dass alle Geschäftsmodelle, die auf zahlenden Studenten basieren, an deren chronischen Geldmangel scheitern.

Aus Gründen bin ich dann am Freitagabend in Heilbronn im Irish Pub gelandet. Nun ist ja Heilbronn per se kein schlechter Ort, aber die bodenlose Unverschämtheit, dass man uns in eine Großraumdisco mit Mindestverzehr und Elektronischer Musik schleppen wollte, konnte nur durch einen jungen Mann, der aus dem Zug kommend direkt in den Bahnhof erbrochen hat, ausgeglichen werden. Deshalb führte mich mein Kommilitone, Manuel (Name v.d.R. geändert), in den lokalen Irish Pub, wo wir vom schottischen Besitzer Gordon wärmstens empfangen wurden: Zu unserer Begrüßung hingen Heliumballons einer bekannten Alkoholmarke an der Decke und stellten die Universalfrage:

Natürlich war klar, dass wir sowas haben mussten und nachdem wir uns in mehreren Bestellvorgängen, die mal besser und mal schlechter von Statten gingen, mit der Bedienung, Mobi (Name der Redaktion nicht bekannt), angefreundet hatten, hat sie uns tatsächlich zum Abschied 2 dieser Ballons geschenkt. Das ging natürlich nur, weil wir ihr zuvor ein wenig Nachhilfe in Geographie und Selbstverteidigung gaben (eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere). Oh und vielleicht, weil wir sie in eine spontane Kissenschlacht verwickelt haben. Happy International Pillowfight Day!

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