Schlagwort: google

Oder 10 Gründe, warum dein Blog bis heute nicht erfolgreich ist:

Es ist dein Blog
Hmmm…

Gute Frage, warum gibt es eigentlich noch erfolglose Blogs heutzutage? Die Anforderungen sind doch klar, wer es schafft, einen Blog einzurichten oder gar selbst aufzusetzen, der sollte auch in der Lage sein, eine Suchmaschine zu benutzen. Dabei kann einem durchaus auffallen, wie leicht es ist, etwas Gutes zu schreiben:

image

Warum tun das dann nicht einfach alle und werden glücklich? Wie, es gibt kein Allheilmittel? Man muss sich Mühe geben, Gedanken machen? Bullshit!

Es gibt genau drei Regeln, die es zu beachten gibt:

Dichte Kunst

Es hat immer etwas romantisches, wenn sich zwei nicht suchen und trotzdem finden. Liebe und so, vor allem auf den ersten Blick. Viel interessanter ist aber, wonach bei Google gesucht wird. Und noch interessanter, bei welchen Schlagworten die eigene Webseite auftaucht.

Nicht, dass dieses Blog hier enormen Traffic durch Google erhält – wer soll mich schon suchen, aber umso erstaunlicher ist es dann doch, wie oft man bei Suchanfragen irgendwo auftaucht. Ich weiß jetzt zwar nicht genau, warum ich eine Click Through Rate (CTR) von 50% beim Begriff „schizoide Persönlichkeit“ habe, aber bei meinem ersten Besuch beim Kopfdoktor werde ich das wohl mal ansprechen.

Ich weiß jetzt auch, dass ich nicht der einzige bin, der sich nicht merken kann, was Pegida außer „Ich bin ja kein Nazi, aber…“ bedeutet, denn danach wird auch des Öfteren gesucht.

Wie jeder weiß, verkauft sich Sex auch heutzutage noch am Besten. Und bei Google wird das natürlich gesucht wie blöd.

Allgemein

Dieser Beitrag handelt von Sprachticks anderer Menschen. Bewusst eingebaute sind Fett markiert. Wer einen findet, der nicht fett ist, hat einen meiner eigenen, unbewussten entdeckt. Glückwunsch, du wirst ihn nicht mehr überlesen können. Außerdem folgt zum Ende die lang ersehnte Entdeckung der verschwundenen Karotte.

Dozenten sind ja angeblich auch nur Menschen. Ich möchte zwar die Theorie von den Geminoiden-Dozenten nicht verwerfen, sie ist mir doch zu interessant. Aber unabhängig davon, ob es sich um ferngesteuerte oder gar eigenständige Roboter handelt, oder tatsächlich Menschen in der Uni stehen und

“Market research is the systematic gathering and interpretation of information in order to gain insights or support decision making, where the identity of the respondants will not be revealed”

in einem Tonfall herunterleiern, der jedem Hypnotiseur alle Ehre macht, Dozenten haben eine menschliche Schwäche: Sie haben Sprachticks. Na toll, sagst du jetzt, hat doch jeder und überhaupt ist das ja gar nicht schlimm und so. Und du hast ja recht, werter Leser. Solange einem diese Ticks nicht aufgefallen sind, sind sie gar nicht so schlimm. Und im Alltag fallen diese Ticks auch nicht so sehr auf, weil die meisten Menschen sich dialogisch unterhalten und nicht mehrmals die Woche mehrere Stunden am Stück nur einen Menschen reden hören, ne?

fuckmylife

Ich besitze ein Smartphone und schreibe trotzdem nicht zurück!
Ich benutze mein Smartphone, um Freunden zu beweisen, dass ich recht habe. Wikipedia ist mein bester Freund und meinen iPod packe ich nur noch aus, wenn ich lange unterwegs bin und meinen Handyakku nicht durch Musik noch unnötig belasten möchte.

Wenn ich mich im Bus langweile, wird gezockt. Ich bin kein klassischer 08/15 Angry Birds oder Candy Crush Spieler – für diese Spiele habe ich nichts übrig. Als echter Freigeist entwickle ich Videospiele im Retrolook oder tippe wie wild auf meinem Drum-Computer herum. Gleichzeitig ist der Bildschirmrand eingerahmt mit Facebook-Messenger Bubbles, die im Sekundentakt aufblinken und meinen Bildschirm in eine mobile Gehörlosen-Lasershow verwandeln. Weil mich das nervt und irritiert und der arme Busfahrer denkt, er wird ständig geblitzt, ziehe ich mit einem gekonnten Wischer alle Bubbles auf das ruheversprechende X am unteren Bildschirmrand und lehne mich erleichtert zurück. Bis mich das „Biep-Biep“ eines abgeschlossenen Autos gepaart mit einer langgezogen Vibration einem epileptischen Anfall gleich in krampfartiges Zucken verfallen lässt. Ich entsperre das Display und wische mein Muster, nur um zu sehen, dass jemand mein gerade auf Facebook geupptes Foto geliked hat. Ich überlege kurz, ob ich einen Like liken kann, merke aber selbst schnell, wie dämlich das klingt.

fuckmylife