Kategorie: fuckmylife

Ich bin ja meist nur konsequent, wenn es darum geht, inkonsequent zu sein. Dennoch ist gerade das ja auch wieder konsequent. Aus diesem Grund kommt pünktlich zum Beginn des zweiten Quartals (=1 Tag nach Beginn des selbigen) der erste Beitrag des Jahres. Be warned, there are things to be told…!

Aus diesem Grund erstmal ein paar Updates aus meiner Welt:
Errungenschaft des Jahres:

Ich habe es an Sylvester endlich mal nach Hamburg geschafft und es war toll. Ich habe König der Löwen gesehen (das Gebäude, von außen, über den Fluss), einen echten App-Entwickler getroffen, die WG von Hendrix, Cobain und Presley gefunden und viel und lecker gegessen. Nach Hamburg wollte ich wirklich schon immer mal und es freut mich total, dass ich es endlich geschafft habe. Hamburg, ich komme wieder!

Flashbash des Monats fuckmylife Reisen

Da ist er, der Mainstream. Er hat mich erreicht. Und dabei habe ich nichtmal aktiv dazu beigetragen. Ich bin nur irgendwo eingezogen. Eigentlich ist das auch schon länger her, aber ich fühle mich erst heute so Mainstream.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine jetzt nicht, dass ich endlich im Internet lebe und nicht mehr der Realität Achtung zolle. Vielmehr lebe ich in einem hochmodernen Haus, welches im Jahr 1914 gebaut wurde. Es verbindet den altehrwürdigen Charme der Baufälligkeit mit den Annehmlichkeiten des modernen Lebens und darüber möchte ich gerne berichten:

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Einer der Gründe, warum ich mich über mein neues Handy gefreut habe, ist die Tatsache, dass die Kamera tatsächlich Langzeitbelichtungen ermöglicht. Das war immer einer der Gründe, warum ich gerne eine DSLR haben wollte. Sieht so aus, als bräuchte ich die jetzt nicht mehr. Seht selbst:  

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Freunde zu finden, ist schwierig, ich weiß. Ich habe auch keine, weil ich habe einen Blog und bin einer dieser Nerds, die in der Schule früher in den Spind gesperrt wurden und jetzt immer noch nicht cool sind, obwohl Iron Man salonfähig geworden ist.

Wenn man aber welche gefunden hat, ist es noch viel schwieriger, diese zu behalten. Schließlich gehen mit Freundschaften auch Pflichten einher. Man muss immer erreichbar sein, mitten in der Nacht auf fremden Toiletten fremde Haare halten und muss zwingend den Freund oder die Freundin darauf hinweisen, wenn er oder sie 2 kg zugenommen hat. Das ist nicht immer schön.

Als wenn das nicht genug wäre, muss man sich meist auch noch unterhalten. Reden. Die meisten meiner Freunde waren bisher wenig begeistert, wenn ich sie besucht und dann einfach nur 4 Stunden angestarrt habe. Eigentlich war keiner begeistert, vor allem nicht, wenn ich zum anstarren nichtmal reingekommen bin, sondern im Baum vor dem Fenster saß. Verrückt.

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Was war das doch für eine Woche. Ich habe bewusst kein Adjektiv vor „Woche“ verwendet, damit sich jeder angesprochen fühlt. So wie bei Horoskopen.

Ich bin momentan in der Praxisphase des Semester, was bedeutet, dass ich die Theorie aus der Uni direkt im Unternehmen in die Praxis umsetzen kann dass ich einen geregelten Tagesablauf und wenig Freizeit habe. Während ich mich also jeden Morgen um mindestens 4:00 Uhr aus dem Bett quälte, blieb meine Freundin liegen, um selbiges zu hüten. Trotz meines Hinweises, dass dieses doch auch ganz gut auf sich selbst aufpassen könne, schließlich wäre es auch noch nie weg gelaufen, blieb sie standhaft die ganze Woche krank, weshalb ich mich umso schwerer tat, meinen Körper aus dem Haus zu bewegen.

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Oder: Tiere zurück ins Tierreich, wo sie hingehören!

Ich bin ja kein Tierquäler, aber bei manchen Tieren könnte ich einer werden. Bevor jetzt hier ein #Aufschrei durch die Netzgemeinde klingt, lasst mich erst mal ausredenschreiben:

Ich habe nichts gegen Tiere, ja wir haben sogar mehrere davon in unserer Nachbarschaft. Und es ist ja nicht so, dass ich mir wünsche, dass die ins Tierreich abgeschoben werden. Nur muss man zwischen den Tieren unterscheiden. Da gibt es nämlich auch solche und solche.

So zum Beispiel der eine Nachbarshund,

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Als Student lebt man ja meist ein recht bescheidenes Leben. Es wird in WGs gelebt, in Vorlesungen vorgelesen und ab und zu gönnt man sich eine Tütennudel. Herrlich einfach, das Bier kostet 0,45€ und Studiengebühren gibt’s ja auch nicht mehr. Der Asket ist in seinem Element. Auch in meiner bescheidenen Klause dominiert die Einfachheit. Die Möbel sind vom blauen Schweden um die Ecke, der Boden wellt sich ein bisschen und das Geschirr ist ungefähr so homogen wie die Leute von Pegida aber nicht halb so homophob wie…äh…ja gut, die Leute von Pegida. Ich bin ja kein Nazihasser, aber… Doch halt, was muss ich sehen? Ist das etwa….Nein, das kann nicht sein: Wir haben Klopapier. Und zwar nicht irgendeines, es ist auch noch vierlagig. Und flauschig und sicher. Steht zumindest drauf. Moment mal, flauschiges Klopapier ist ja schön, 4-lagig purer Luxus, aber was bitte ist „sicheres“ Klopapier? Früher, als die Welt…

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Montage sind kacke!

Ich brauch das ja eigentlich nicht begründen. Jeder findet Montage kacke. Sogar diejenigen, die nur am Montag aber nicht auf Montage arbeiten. Haha! Der einzige Grund für die Existenz von Montagen ist der, dass man einen Tag braucht, um sich für die Taten und Handlungen, die am Wochenende davor geschehen waren, zu schämen.

Am Dienstag sollst du Dienst tun!

Ja, was ist dem sonst noch hinzuzufügen. Selbst wenn man außer Acht lässt, dass

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…über die man sich freut. Ein Schelm, wer Penis dabei denkt!

Tatsächlich möchte ich hier mal einen Rant los werden, der aber vielleicht doch in einem Happy End mündet. Mal sehen…

Ich kaufe nämlich regelmäßig beim Einzelhändler meines Vertrauens ein, der ist zwar ein bisschen teurer als ein Penny, dafür aber in walkable distance und deshalb immer ein Grund, das Auto stehen zu lassen. Den Weg dort hin beschreite ich auch meisthin nicht alleine, sondern in Begleitung von Mitbewohnern, Herzchen oder anderen Affairen. Ich weiß, wer zwischen den Zeilen liest, erfährt hier ganz unverblümt, dass ich behaupte, dass ein paar Mitt- und Endzwanziger quasi regelmäßig spazieren gehen. So ganz neoklassisch ohne dabei zwingend das Smartphone, Google Glass oder die neue Apple Watch Gassi zu führen. Dafür ganz klassisch, um Food & Beverages zu haulen.

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Okay, ich gestehe. Ich habe ihn gesehen. The Interview (Trailer).

Jaaaa und?

-Jeder Leser

Aber genau darum geht es. Eine anonyme Hackergruppe hat ja bekannterweise Sony ziemlich auseinandergenommen, ein paar unveröffentlichte Filme und Millionen an internen Mails und andere Daten ins Internet geladen und Drohungen veröffentlicht, damit dieser Film nicht veröffentlicht wird. Hat nicht ganz geklappt, Amerika schob die Schuld dafür Nordkorea in die Schuhe, die stritten alles ab und so war jeder beschäftigt. Und ich dachte die ganze Zeit: „1. Was haben die eigentlich alle für ein verkacktes Problem? 2. Irgendwann mal schau ich den vielleicht an, einfach weil ich kann, und weil ich Seth Rogens Lache witzig finde. Und ich finde, dass man Diktatoren allesamt mit Humor bekämpfen sollte, weil die das mit am härtesten trifft.“

Aber genug der Polemie. Es gibt Wichtigeres als so eine beknackte Dikatur irgendwo am anderen Ende der Welt! Der wahre Schrecken passiert nämlich hier, in meinem Bett: Ich! Ich bin krank!

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