Autor: <span class="vcard">Flashbash</span>

In der Zeit für Kinder von Kindern (ze.tt) habe ich neulich von einem neuen wissenschaftlichen Maßstab für die Bewertung von Lebenssituationen gelesen, den ich von nun an auf alles anwenden werde. Der Autor des Artikels „Warum alleine wohnen millionenfach besser ist als eigentlich alles“ führt in seinem Werk zu Beginn kurz zwei Nachteile des Allein-Lebens auf, um dann in einer Buzzfeed-artigen Liste zehn Vorteile zu listen. Zwei Nachteile und zehn Vorteile bringen ihn sodann zur nicht zu vernachlässigenden Conclusio: Alleine Wohnen ist millionenfach besser als eigentlich alles. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Millionenfach besser! Als eigentlich alles! Nicht nur ist die Tatsache, alleine zu wohnen für den Autor besser als überhaupt zu leben, Sex, Kuchen oder der Weltfrieden, es ist ja millionenfach besser als alles. Nicht alles andere. Alleine wohnen ist millionenfach besser als alleine wohnen. Eigentlich. Wenn der Autor drei Wünsche bei einem Flaschengeist…

Allgemein Dichte Kunst

Ein Spiel, das ich gerne spiele: Nenn mir drei beliebige Worte und ich baue eine Geschichte damit. Oder ein Gedicht. Manchmal kommt so etwas dabei raus: Vorgegebene Worte: Kolibri, Federn Buchrücken Ergebnis: Ein Buch ist wie ein Kolibri,  Ist festgeschrieben und ruht nie.  Es sieht nicht ein den Lauf der Zeit,  Der zwar nur rennt doch nicht verweilt,  So sieht es nie, voller Entzücken,  Die Federn, die den Vogel schmücken.  Und bleibt derweil, ein Lederband Mit Blättern in der Hinterhand,  Von wo die Worte sich selbst pflücken So leicht so frei, von dem Buchrücken

Dichte Kunst

Ich habe in meinem Leben viel über Farben gelernt, kann als Mann Pink, Rosa und Lila unterscheiden und finde trotzdem noch, das Beige ein seltsames Wort ist. Ich habe immer noch niemanden gefunden, der mir nachvollziehbar erklärt, warum bestimmte Farben zueinander passen und andere wiederum nicht. Ich kann verstehen, dass das Geschmackssache ist, aber diese universellen Farbregeln verstehe ich immer noch nicht. Schlimmer noch finde ich es, Farben und ihren Farbtönen immer differenziertere, kompliziertere Namen zu geben und so zu tun als wäre das völlig in Ordnung. Klar, Lachse sind lachsfarben, aber sind dann auch Katzen katzfarben? Und wenn mir jetzt jemand sagt, dass Katzen unterschiedliche Farben haben: Your argument is invalid. Da Lachse Produkte der Natur sind, können sie gar nicht alle die gleiche Farbe haben, denn die Natur ist nie perfekt. Immerhin hat sie dich und mich hervorgebracht 😉 Wenn man sich also darüber im Klaren ist, dass…

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Ich bin ja meist nur konsequent, wenn es darum geht, inkonsequent zu sein. Dennoch ist gerade das ja auch wieder konsequent. Aus diesem Grund kommt pünktlich zum Beginn des zweiten Quartals (=1 Tag nach Beginn des selbigen) der erste Beitrag des Jahres. Be warned, there are things to be told…!

Aus diesem Grund erstmal ein paar Updates aus meiner Welt:
Errungenschaft des Jahres:

Ich habe es an Sylvester endlich mal nach Hamburg geschafft und es war toll. Ich habe König der Löwen gesehen (das Gebäude, von außen, über den Fluss), einen echten App-Entwickler getroffen, die WG von Hendrix, Cobain und Presley gefunden und viel und lecker gegessen. Nach Hamburg wollte ich wirklich schon immer mal und es freut mich total, dass ich es endlich geschafft habe. Hamburg, ich komme wieder!

Flashbash des Monats fuckmylife Reisen

Da ist er, der Mainstream. Er hat mich erreicht. Und dabei habe ich nichtmal aktiv dazu beigetragen. Ich bin nur irgendwo eingezogen. Eigentlich ist das auch schon länger her, aber ich fühle mich erst heute so Mainstream.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine jetzt nicht, dass ich endlich im Internet lebe und nicht mehr der Realität Achtung zolle. Vielmehr lebe ich in einem hochmodernen Haus, welches im Jahr 1914 gebaut wurde. Es verbindet den altehrwürdigen Charme der Baufälligkeit mit den Annehmlichkeiten des modernen Lebens und darüber möchte ich gerne berichten:

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Einer der Gründe, warum ich mich über mein neues Handy gefreut habe, ist die Tatsache, dass die Kamera tatsächlich Langzeitbelichtungen ermöglicht. Das war immer einer der Gründe, warum ich gerne eine DSLR haben wollte. Sieht so aus, als bräuchte ich die jetzt nicht mehr. Seht selbst:  

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Freunde zu finden, ist schwierig, ich weiß. Ich habe auch keine, weil ich habe einen Blog und bin einer dieser Nerds, die in der Schule früher in den Spind gesperrt wurden und jetzt immer noch nicht cool sind, obwohl Iron Man salonfähig geworden ist.

Wenn man aber welche gefunden hat, ist es noch viel schwieriger, diese zu behalten. Schließlich gehen mit Freundschaften auch Pflichten einher. Man muss immer erreichbar sein, mitten in der Nacht auf fremden Toiletten fremde Haare halten und muss zwingend den Freund oder die Freundin darauf hinweisen, wenn er oder sie 2 kg zugenommen hat. Das ist nicht immer schön.

Als wenn das nicht genug wäre, muss man sich meist auch noch unterhalten. Reden. Die meisten meiner Freunde waren bisher wenig begeistert, wenn ich sie besucht und dann einfach nur 4 Stunden angestarrt habe. Eigentlich war keiner begeistert, vor allem nicht, wenn ich zum anstarren nichtmal reingekommen bin, sondern im Baum vor dem Fenster saß. Verrückt.

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Da ich gerne und viel mit Sprache zu tun habe, passiert es mir oft, dass ich darüber nachdenke, warum etwas so heißt, wie es heißt oder woher dieser oder jene Ausdruck herrührt. Der Fachmann nennt diese Wissenschaft die Etymologie. Da ich interessante Dinge immer meinen Freunden erzähle, halte ich oft Etymonologe. Die sehen dann ungefähr so aus:

Kennt ihr das, wenn ihr vor lauter Schreck und Ekel keine ganzen Sätze mehr bilden könnt und dem herbeieilenden Retter nur die Schlagworte zuwerft, die ihm bei der Waffenauswahl behilflich sein werden? Ich auch! Da unser 1914 gebautes Haus Spinnen beherbergt, die mehrere Weltkriege und Eurovision Song Contests überstanden haben, haben wir es hier ständig mit einer ganz gemeinen Spezies von Spinnen zu tun:

Dichte Kunst Etymonolog

Was war das doch für eine Woche. Ich habe bewusst kein Adjektiv vor „Woche“ verwendet, damit sich jeder angesprochen fühlt. So wie bei Horoskopen.

Ich bin momentan in der Praxisphase des Semester, was bedeutet, dass ich die Theorie aus der Uni direkt im Unternehmen in die Praxis umsetzen kann dass ich einen geregelten Tagesablauf und wenig Freizeit habe. Während ich mich also jeden Morgen um mindestens 4:00 Uhr aus dem Bett quälte, blieb meine Freundin liegen, um selbiges zu hüten. Trotz meines Hinweises, dass dieses doch auch ganz gut auf sich selbst aufpassen könne, schließlich wäre es auch noch nie weg gelaufen, blieb sie standhaft die ganze Woche krank, weshalb ich mich umso schwerer tat, meinen Körper aus dem Haus zu bewegen.

Dichte Kunst fuckmylife

Oder: Tiere zurück ins Tierreich, wo sie hingehören!

Ich bin ja kein Tierquäler, aber bei manchen Tieren könnte ich einer werden. Bevor jetzt hier ein #Aufschrei durch die Netzgemeinde klingt, lasst mich erst mal ausredenschreiben:

Ich habe nichts gegen Tiere, ja wir haben sogar mehrere davon in unserer Nachbarschaft. Und es ist ja nicht so, dass ich mir wünsche, dass die ins Tierreich abgeschoben werden. Nur muss man zwischen den Tieren unterscheiden. Da gibt es nämlich auch solche und solche.

So zum Beispiel der eine Nachbarshund,

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