Schlagwort: faulheit

Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie ein Werwolf. Also nicht diese pop-kulturellen Glitzer-Werwölfe, die aufgrund ihrer Identitätskrise nicht einmal wissen, ob sie jetzt in Bedward oder Ella verliebt sind. Eher wie ein Werwolf der schon damals von…ähm…diesem einen Autor in….Moment…wie hieß das noch gleich? Nochmal von vorne!

Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie kein Werwolf. Also nicht diese postrockmodernen, von schmerzerfüllten Verwandlungen geplagten Menschen, die sich bei Vollmond in einen Wolf verwandeln – wer glaubt denn schon an böse Geister? – sondern eher wie ein Werbinicheigentlichundwassollichhierwolf und so…

Daher stellt sich natürlich die Frage, was einen sogenannten Werwolf denn ausmacht. Ist es die Verwandlung an sich? Der Zeitpunkt ebendieser? Oder vielmehr die vollkommene Inversion menschlicher Eigenschaften in ein triebhaft gesteuertes Tier? In meinem Fall wohl nichts davon!
Was ist denn nun ein Werwolf?

Wer bei Google “Wer” eingibt, bekommt als erstes Ergebnis “Wer wird Millionär” angezeigt. Da ich mich in diesem Fall wie beim Warum- und Waswolf weiterhin ohne schlechtes Gewissen als Aussenseiter bezeichne, bleibt mir eigentlich nur der Wolf übrig, der ja so gar nicht ich bin. Oder auch umgekehrt. Von den alten, klassischen Vorstellungen eines solchen Gestaltwandlers hat sich die Moderne ja erst mit Twilight abgewandt.

Dichte Kunst fuckmylife

Ich möchte mich hiermit öffentlich und offiziell outen: Ich bin faul! Stinkfaul! Ich bin eigentlich auch zu faul, hier einen Artikel zu schreiben. Eigentlich zu faul, um überhaupt einen Blog zu haben. Immerhin muss ich meine Finger bewegen.

Ich bin wirklich äußerst faul und extrem bequem, warum das so ist, weiß ich nicht. Ich musste meiner Mutter immer im Haushalt helfen, wurde dazu angehalten, mein Zimmer aufzuräumen, hab als Kind täglich draußen gespielt, selbst im Regen und hatte nie ein Problem damit, mich schmutzig zu machen. Trotzdem hasse ich Aufräumen (es sieht doch 2 Tage später eh wieder aus wie vorher?!?!?), drücke mich extrem gekonnt vor Arbeit, wenn ich sie nicht mag und habe öfters schon mehr Aufwand betrieben, um etwas erledigt aussehen zu lassen, anstatt es einfach zu machen.

fuckmylife