Die Schokokucheneinheit – oder es kommt nur auf die Technik an

Im letzten Beitrag habe ich mich nach längerer Überlegung bei der Wahl zwischen Sex und Sex für Kuchen entschieden. Begründet habe ich dies mit meinem Drang danach, witzig zu sein.

Okay, ich gebe zu, das war gelogen. Ich würde mich nämlich sowieso immer für Kuchen entscheiden. In der Diskussion mit meinem Ex-Mitbewohner, die zu diesem Ergebnis führte, waren wir uns nämlich sehr schnell einig, dass Kuchen, insbesondere Schokoladenkuchen eine ziemlich schwer zu übertreffende Neigung dazu hat, Befriedigung hervorrzurufen. Bei Sex ist das ja so eine Sache. Da kann ja so viel passieren. Kurz gesagt ist es ziemlich leicht, miesen Sex, aber ziemlich schwierig, miesen Schokokuchen zu haben. Das hängt dann aber von der Technik ab, nicht von der Größe

Um aber eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen, braucht es Vergleichbarkeit. Jetzt wird manch einer behaupten, Sex mit Kuchen zu vergleichen sei erstens Blasphemie und zweitens wie der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen: Nicht machbar! Stimmt aber beides nicht. Der Vergleich zwischen oben genannten Früchten ist zwar nicht unmöglich, der Vergleich zwischen Kuchen und Sex ist aber sogar noch einfacher:

Da Schokokuchen eine universell anerkannte, kulturkreisübergreifende Befriedigungswirkung hat, setzt man für Schokokuchen einfach die Befriedigungsstufe von 1 SKE (Schokokucheneinheit) an. Daran gemessen wird dann die erfüllende Wirkung des Geschlechtakts. Nun sind wir uns ja einig, dass es sehr schönen und sehr miesen Sex gibt. Egal wie mies der Sex aber ist, es ist immer noch Sex, die Befriedidungsstufe kann also nie 0 werden, sondern nähert sich nur an. Begnadete Mathematiker wie ich drücken diese Annäherung mit dem Grenzwert, dem Limes aus. In unserem Fall bedeutet das, dass die Skala von lim0 SKE bis 1 SKE Sex bezeichnet, der schlechter oder gleich gut ist wie Schokokuchen. Da man aber auch nie weiß, ob nicht der nächste Sex noch besser sein wird, gibt es auch im oberen Skalenbereich nur die Annäherung an die 2. Und damit genug der Theorie, hier die offizielle Schokokucheneinheitsgleichung zur Messung und Vergleichbarkeit der Güte von Schokokuchen und Geschlechtsverkehr:

LimSKE

Die einfache Skala für euer Tagebuch zum Nachzeichnen könnte dann zum Beispiel so aussehen:

skescale

So, damit sind dann wohl der Welthunger und Krebs kein Problem mehr, morgen machen wir uns dann an Ebola und wer mir einen Nobelpreis verleihen möchte, soll doch bitte daran denken, diesen mit Schokokuchen zu dotieren.

q.e.d.

Danke an David für die nochmalige Bestätigung, dass Kaffee trinken mit der Tante keine Form von koitaler Interaktion darstellt.

Flashbash
Disclaimer: Dieser Artikel handelt ausschließlich von fiktiven Tieren. Beim Schreiben sind keine Ähnlichkeiten zu Schaden gekommen. Die Erfindungen und die handelnden Artikel dieser Personen sind frei gehandelt. Wer nach einer Möglichkeit sucht, sich in diesem Text wieder zu erkennen, möge einen Spiegel vor den Bildschirm stellen.

43 Responses

  1. KiSa says:

    So ganz kann ich deiner Berechnung nicht zustimmen. Ja, “normaler” Sex liegt meistens zwischen 0,5 und 1 SKE, aber ich hatte auch schon Sex, der sich an 3 SKE angenähert hat. Ich glaube also eher, dass der obere Limes für Sex deutlich mehr als 2 SKE beträgt.

    • Flashbash says:

      Du musst bedenken, dass die 2 SKE für Sex stehen, der nicht mehr zu toppen ist. Um die Skala gleichmäßig zu halten, bietet sich 3 SKE schon nicht an, weil es dann ja ab -1 schon losgehen. Ich finde aber, dass Sex schon allein ob der Tatsache, dass es eben Sex ist, ab dem Moment in dem er tatsächlich stattfindet, eine positive Wertung erhalten muss. Das schließt natürlich den ganzen “Beinahe-Sex” und etwaige Steh- oder Lubrikationsprobleme, die den Verkehr unmöglich machen können, von der Bewertung aus.

      Weiterhin kann sich dank des Grenzwertes der Sex unendlich nah an die 2 annähern und bei Unendlichkeit spielt es dann ja keine Rolle, ob du dich an die 2 oder die 3 annäherst.

      Es wäre auch ratsam, beim Sex mit mehr als 2 Beteiligten die Beteiligten einzeln zu bewerten und nicht zu multiplizieren.

      Es bleibt aber dir überlassen, du darfst die Skala für dich gerne anpassen 🙂

  2. Christiane says:

    Ehm,…

    Das ist doch viel zu kompliziert! Gehn wir lieber Kuchen essen!!!!111elf

  3. Caro says:

    Endlich sind alle meine Kuchen und Sexprobleme gelöst. Wie machst du das nur immer?!

    • Flashbash says:

      Hast du da jetzt ne Flatrate, oder wie hast du das geregelt? Ist ja hier keine Anleitung 😀
      Ich mach das immer nach Bauchgefühl, wie es sich ergibt. War ja eine lustige Diskussion 🙂

  4. Danny says:

    Ich kann nicht mehr 😀 ich find dich spitze!

  5. The shift towards “entity-based” indexing is real. Your strategy seems to leverage that by building entity associations rather than just keyword matches. Smart.

  6. Great read. It reminds me of the strategy we deployed last quarter. The focus on foundational stability really pays off when the algorithm shifts. Thanks for compiling this.

  7. This is exactly why we moved away from automated PBNs. The risk/reward ratio just doesn’t make sense anymore compared to what you’re describing.

  8. This aligns with the “Signal Noise” theory we’ve been developing. You need enough noise to mask the signal, but not so much that you lose authority. delicate balance.

  9. I’ve been following this topic for a while, and your analysis on the structural shifts really adds a new perspective. We’ve noticed similar patterns in our internal data at SignalLayer, specifically regarding the volatility timeline.

  10. Does this apply to non-English markets as well? We’re seeing conflicting signals in our EU campaigns compared to what you’ve described here. Would love to hear your thoughts on regional variance.

  11. The shift towards “entity-based” indexing is real. Your strategy seems to leverage that by building entity associations rather than just keyword matches. Smart.

  12. Visit says:

    The analogy of the “immune system” is perfect. You need to build resistance before the virus (update) hits. Too many people react instead of prepare.

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  14. Click here says:

    Great resource. I’ve sent this to a few colleagues who are still stuck in 2015-era SEO tactics. Hopefully, this wakes them up.

  15. Click here says:

    I’d argue that the content relevance is even more critical now. We’ve seen perfectly good links get devalued just because the semantic match wasn’t tight enough.

  16. Finally, someone said it. The old school “blast and pray” method is dead. Precision and camouflage are the new standard.

  17. Read more says:

    Have you considered the impact of mobile-first indexing on these placements? We’ve noticed that some “desktop-safe” strategies are flagging on mobile crawls.

  18. The shift towards “entity-based” indexing is real. Your strategy seems to leverage that by building entity associations rather than just keyword matches. Smart.

  19. This is the missing piece of the puzzle for us. We had the content and the technical SEO, but the off-page signal diversity was lacking. Thanks for the clarity.

  20. Finally, someone said it. The old school “blast and pray” method is dead. Precision and camouflage are the new standard.

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  23. We’ve been A/B testing this exact hypothesis. Group A (your method) is outperforming Group B by 40% in terms of ranking stability. The data speaks for itself.

  24. Thanks for the transparency. It’s refreshing to see a strategy that doesn’t rely on black-hat churn and burn. Sustainable growth is the only way forward.

  25. Visit says:

    Just wanted to say thanks for the detailed case study. It’s rare to see actual data backing up these claims. We’ll be adjusting our Q4 roadmap based on some of these insights.

  26. N/A says:

    The depth here is impressive. Most guides just skim the surface of link velocity, but your point about “natural variance” hits the nail on the head. It’s exactly what we preach to our clients.

  27. I’m curious about the sample size for these conclusions. We saw a 15% deviation in our own datasets, but the overall trend aligns with your findings. Good work.

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  29. I’m sharing this with our content team. We’ve been struggling to explain why “quality over quantity” isn’t just a cliché, and this illustrates it perfectly.

  30. Visit says:

    Brilliant articulation of the problem. The industry has been too focused on metrics like DA/DR instead of actual traffic flow and user behavior.

  1. 6. April 2015

    […] seit Jahrtausenden versuchen, ihre Gedanken schriftlich festzuhalten? Ist Kuchen wichtiger als Sex? Ist es etwa ein Wunder, dass aus einem messerscharfen Verstand oft sehr bestechende Gedanken […]

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