Faszination Mittagstief

Ich gebe zu, ich stecke drin im Tal des Grauens. Das Schnitzel-Koma hat mich gepackt und das passiert öfters. Als Mann vom Fach sagt man ja auch postprandiale Müdigkeit (ich geb’s zu, ich hab’s gegooglet). Allein, dass es dafür einen Fachbegriff gibt, finde ich ja schon erstaunlich.

Das Mittagstief als Phänomen in der Fauna, da denken wir ja instinktiv an den „König der Tiere“, der sich von der Frau Löwin das Essen bringen lässt und danach erst mal ein Halbtagsschläfchen macht. Gekonnt ziehe ich hiermit den Vergleich: Ich bin ein Löwe! Nach dem Mittagessen bin ich erstmal zu nichts zu gebrauchen. Ein Käffchen und ein bisschen frische Luft helfen zwar, die grauen Zellen wieder anzuregen, aber ich bin trotzdem nicht ganz so fit wie vor dem Essen.

Faszinierend. Die Wissenschaft erklärt das Phänomen mit dem erhöhten Energiebedarf des Körpers im Verdauungstrakt. Diese Energie fehlt natürlich anderswo (zum Beispiel im Gehirn) und führt zu dieser Schlappheit. Abhilfe soll eine Ernährungsumstellung schaffen, keine einfachen Kohlenhydrate, Eier, Fleisch oder Hülsenfrüchte essen. Aber wer verzichtet denn schon gerne auf das Kantinenschnitzel mit Pommes am Schnitzeltag? Ich nicht!

Also muss eine andere Lösung her: Ich verweigere mich der Realität und ignoriere die Müdigkeit. Aber erst, gäähn…mach ich kurz die Augen zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzu………

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