Schreiben befreit, entschleunigt und zählt als produktiv. Tu es!

Ich muss mal wieder schreiben, um runter zu kommen. Mein Herz rast. Ich habe tatsächlich das Gefühl, unter Strom zu stehen und auf der Stelle zu rennen. Schneller. Einfach weiter. Lauf, Forrest, lauf! Aber das Schreiben hilft. Schreiben entschleunigt und Schreiben macht nachdenklich. Die Hände denken für den Kopf, tippen einfach, lassen das Hirn gar nicht erst zu Wort kommen, sind schneller als die Gedanken.

Schneller. Einfach weiterschreiben. Ein Gesicht ohne Augen, ein Schloss im Nebel, eine Wolke an der Kante einer Klippe, die einlädt, auf ihr zu laufen.

Ihr fragt euch warum? Seit kurzem habe ich damit begonnen, früher aufzustehen. Weil das so anstrengend ist und mit Müdigkeit einhergeht, helfe ich mit Kaffee nach. Kaffee ist eine gute Droge: Leicht zu beschaffen, legal und in hohen Dosen bewusstseinsverändernd. Herzrasend und schwarz. Wie meine Seele.

Früh aufstehen kann was. Es befreit, man beginnt seinen Tag nicht mit der Arbeit/Uni/Schule, sondern mit mehr Zeit, die man dann damit verbringt, etwas zu tun, was einem gefällt. Und schon steht man für Dinge auf, die einem Spaß machen. Man freut sich auf das Aufstehen und man macht tatsächlich was.

Das ist die neue Regel: Jeden Tag etwas tun, was ich sonst nicht getan hätte. Zum Beispiel heute morgen diesen Artikel schreiben. Es gibt keine Nulltage mehr.

Einfach nieder zu schreiben, was mir so durch den Kopf geht, gerade am Morgen, befreit ungemein und lässt mich den Tag um einiges entspannter angehen. Nicht viel davon ist lesenswert oder gar zur Veröffentlichung geeignet. Erstaunlicherweise sind manchmal echte Goldstücke dabei.

Probiert es mal aus, steht früh auf und schreibt. Es hilft.

Soviel dazu!

Schreib als Erster einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.