No Need for Speed

In der heutigen Zeit dreht sich ja alles um Geschwindigkeit. Die Schullaufbahn wird um 1 Jahr gekürzt, das Studium soll in einem Rutsch durchgehen, Züge brechen Geschwindigkeitsrekorde und die DSL-Leitung soll ja am liebsten in Terrabyte pro Sekunde angegeben werden. Ganz Deutschland ist im Need for Speed. Ganz Deutschland? Nein, ein von einem unbeugsamen Bahnmitarbeiter besetztes Gefährt hört nicht auf, dem Rausch der Geschwindigkeit den Kampf anzusagen und leistet bitteren Widerstand:

Den fasnächtlichen Trubel um sich herum ignorierend kennt dieser Mann nur ein Ziel: Das Boardrestaurant seines heißgeliebten ICEs mit Cola zu versorgen. Dieses hehre Unterfangen wird ihn zwar ca 15 Minuten Fahrtzeit kosten, um das 30m entfernte Ende des besagten Zuges zu erreichen; da dieser aber mindestens 1 Stunde Verspätung hat, ist das nicht weiterhin schlimm.

Und während er einsam und alleine weder in den Sonnenunter- noch aufgang hineinreitet, spielt im Hintergrund eine Trauerkapelle den Böhmischen Traum. Da soll noch einer sagen, dass das Leben zu schnell verläuft.

4 Comments

  1. Christiane said:

    Der Mann wird nicht am Burn-Out erkranken! Der machts richtig. Und ist wohl auch Rückenfreundlicher als die Kisten zu schleppen und schneller zu sein… jaja… ein weiser Mann da aufn Dingsenda XD

    14. November 2014
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    • Flashbash said:

      Du meinst er hat die Zeichen der Zeit erkannt und lebt jetzt glücklich bis ans Ende seiner Tage? xD

      17. November 2014
      Reply
        • Flashbash said:

          Vielleicht sollten wir uns dann alle mal eine Scheibe von ihm abschneiden?

          19. November 2014
          Reply

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